Borussia Dortmund

  • Haller hat sich im letzten Spiel vor der Winterpause verletzt, hat die ersten Spiele beim Afrika-Cup daher verpasst. Im Finale ist die alte Verletzung kurz vor Schluss wieder aufgetreten, daher fällt er seitdem wieder aus...

    Reyna ist verliehen und kommt auch bei Nottingham in 5 Spielen erst auf 38 Minuten. Warum Moukki so wenig Spielzeit bekommt und Terzic immer mit den Argumenten kommt, dass ja auch den Positionen der talentierten Nachwuchsspielern (Pohlmann, Wätjen, ...) die Konkuttenz so groß sei, verstehe ich nicht. Man sieht ja, was die "Konkurrenz" so abliefert. Wätjen trifft gerade in der U19 ständig, Pohlmann überzeugt in Liga 3 - nicht nur wegen seiner 3 Tore gegen Haching.

    Also langsam müsste Terzic den "Stars" mal zeigen, dass sie nicht unantastbar sind und den Jungen mal ne Chance geben. Wenn das stimmt, das man so liest, wird Bamba den BVB im Sommer auch verlassen, da er sich mit seinen 19 Jahren noch nicht durchsetzen konnte. Manchmal ist es vielleicht auch etwas Größenwahn.

  • Haller hatte ja bereits in der Hinrunde schon mehrere kleine Blessuren + der Tatsache, dass er, wenn er gespielt hat, nimmer funktioniert hat. Füllkrug hat da, auch wenn ichs mittlerweile schade finde, ihm den Rang abgelaufen.

    Moukoko hat mehrfach gezeigt, dass er nur funktioniert, wenn er von der Bank kommt, von Beginn an hat er immer enttäuscht bzw. war blass.


    Schlotterbeck wird schon noch werden, da geh ich stark von aus, er hat halt auch das Problem, dass er immer wieder wechselnde Partner an seiner Seite hatte, die entweder unterschiedlich (Hummels langsam, aber gutes Stellungsspiel; Süle schneller im TEmpo (überrascht mich), aber dafür manchmal etwas langsamer in der Reaktion) oder eben gar nicht funktionieren. Wobei Can halt generll nicht mehr funktioniert, egal, mit welcher Verantwortung oder welcher Position.


    Sabitzer hatte seine starke Zeit in Leipzig, aber darüber hinaus wars as auch schon mit ihm, Bayern hat für ihn gut kassiert, er ist bei uns quasi stets bemüht. Bei ihm ists allerdings auch wichtig zu erwähnen, dass er immer auf der 6 spielen musste, wo er einfach nicht funktionieren kann, er ist mehr der typische 8er.

    Dummerweise haben wir generell keinen richtigen 6er im Team, bis auf einen, der es könnte, aber eben IV ist. Schlotterbeck wäre dafür perfekt.

    Oder eben Maatsen...von ihm brauchen wir einfach ne Kopie, die auch auf der 6 spielen kann.

  • Ja, dass Sabitzer noch was kann, zeigt er in der Nationalmannschaft. Da finde ich ihn echt gut, aber eben auf ner anderen Position. Und da übernimmt er auch Verantwortung.

    Und wenn kein richtiger 6er im Kader ist, wer sollte sich dann an die Nase fassen?

    Dazu kommt, dass auch in den unteren Teams kein richtiger 6er wäre, den man aufbauen könnte. Kamara war dafür vielleicht geplant, aber warum auch immer - der kommt auch nicht richtig zum Zug.

  • Ich grag mich als Laie immer wieder bei: "der kann 6 nicht, der ist 8er" - das sind doch alles Profis. Is der unterschied von 6 zu 8 so immens, dass man quasi auf der jeweils anderen Position einfach komplett versagt?


    Ist doch nicht wie Torwart und Stürmer. Wer 6er (oder 8er) kann, muss doch als Profi in der Lage sein, das andere annähernd gut hin zu bekommen, oder bin ich da so weit weg von der realität?

  • Das kommt immer darauf an, wie der neben dir tickt und was das System hergibt. So ein defensiv denkender schadet nicht. Klar, sollten die alle in der Lage sein... Idealerweise ist auch ein Stürmer mal in der Lage 6er zu spielen oder ein Koller mal im Tor. Aber auf Dauer ist das eben nicht die ideale Lösung.

    Und ich glaube in der Kreis -, bzw. Bezirksklasse kann man das eher mal kompensieren als auf internationalem Niveau.

  • 6er und 8er sind meilenweite Unterschiede, einfach vom Spielverständnis. Ich trainiere in der 7. Liga und selbst da muss man zusehen 6er und 8er richtig aufzustellen. Es geht einfach um die Spielausrichtung.


    Einfaches Beispiel: Wenn ein Innenverteidiger rausrückt, füllt der klassische 6er die Kette auf (Can kann das "gut"), während ein 8er sich alleine vom Spielstil immer weiterhin vor der Kette positioniert, selbst wenn er auf der 6 aufgestellt ist, weil er den Ansatz hat den Ball Ball schnellstmöglich wieder über das Mittelfeld in einem Angriff einzuleiten. Ich habe noch nie gesehen, dass Sabitzer oder seinerzeit Dahoud sich in die Kette fallen gelassen haben. Selbst, wenn sie rein taktisch müssten.


    Thema Aktie: Ich finde es immer bemerkenswert, dass der Mythos immer noch aufrecht erhalten wird, dass der BVB ja alles mögliche dafür tun muss seine Aktionäre zufrieden zu stellen. Diese Phrase ergibt keinen Sinn mehr und ist oftmals reines "nachgeplapper", weil der BVB einfach kein DAX-Konzern ist, der Umsatz, Gewinn, Wachstum etc. steigern muss. Die BVB-Aktie bleibt eine Art Fan-Aktie, weil es rein um den Gewinn geht. Der VVB ist kein produzierendes Unternehmen, dass Absatzzahlen erhöhen muss.


    Folgendes Rechenbeispiel nur anhand von Personalkosten und Championsleague Einnahmen (sehr einfache Rechnung und sicherlich nicht vom Grundsatz richtig, aber zur Verdeutlichung):


    Wenn der BVB Personalkosten von 130 Mio. hat und diese um 30% reduziert sind das Einsparungen von 39 Mio. EUR. Durch das Erreichen der KO Phase wird der BVB in diesem Jahr rund 75-80 Mio. einnehmen. Normalerweise liegt man bei der Gruppenphase mit ein paar Punkten eventuell so bei 65 Mio. Scheidet der BVB also in der Gruppenphase aus, entgehen ihm 15-20 Mio. Umsatz. Der Gewinn wird alleine im Bezug dessen dennoch um 19-24 Mio. gesteigert. Natürlich hängt da noch mehr dran, aber wer sich mit Aktien etc. auskennt, der weiß auch, dass ein Kurseinbruch überhaupt kein Beinbruch ist. Aktienkurse sinken und steigen, bei sinkenden Kursen kaufen sich andere Aktionäre ein und grundsätzlich gilt die Aktie von Borussia Dortmund nicht als langfristig rentable Aktie, sodass keine Großinvestoren im Nacken sitzen. Eher Sponsoren, die sich hier und da ein paar Aktien gönnen. Ich selber besitze als Fan keine Borussia Dortmund Aktien, genau aus dem Grund, dass ich für die Rente spare und steigende Kurse sehen will. Die BVB-Aktie bleibt eine Liebhaber-Aktie, nicht mehr und nicht weniger. Auf den Aktionärsverhandlungen haben die Aktionäre keine Möglichkeit Entscheidungen zu treffen oder Druck aufzubauen.


    Borussia Dortmund allein entscheidet mit seinem Personal wo es lang geht. Ich habe auch noch nie etwas anderes gehört, genauso wenig wie ich von einem BVB-Funktionär jemals gehört habe, dass Entscheidungen aufgrund von Aktionären getätigt wurden.

  • Heute 2:0 bei Union. Phasenweise sehr glücklich, nach vorne mMn erschreckend ideenlos. Flanken ungefährlich bzw. finden keinen Abnehmer. Spieler isch zu harmlos, gefährliche Aktionen fast ausschließlich durch induviduelle Klasse.

    Aber es hat gegen Union heute gereicht. :top:

  • Ich frage mich wofür wir stehen ?


    Wenn ein Außenstehender die Spielweise von Borussia Dortmund in eine Schublade stecken müsste, wo wären wir ?

    Ballbesitz Katastrophe, Pressing nicht vorhanden, Gegenpressing wenn Sonne und Mond gut stehen manchmal ganz okay , umschaltspiel bisweilen Slapstick...

  • Oh man, da spielt man 45 Minuten in Unterzahl und nimmt zur Halbzeit den konterstärksten Spieler raus und lässt die Schildkröte Brandt, der seit seiner Erkrankung völlig seiner Form hinterherläuft, auf dem Platz. Und dann wird es hintenraus wieder knapp, weil man viel zu defensiv auf dem Platz agiert und sich vor Gegentoren in die Hose macht.

    Das hat zwar heute wieder mal geklappt, aber ich wünsche mir da etwas mehr Mut, auch in Unterzahl mal weiter Fussball zu spielen und nicht "nur" Führungen zu verteidigen.

    Beide Tore waren übrigens wieder Einzelleistungen und nicht als Team herausgespielt.

  • Weiß man es, wenn man es nicht ausprobiert? Er hat ein Händchen für junge Spieler, verbessert diese kontinuierlich und erreicht mit Teams, ohne herausragende Spieler gute Ergebnisse. Diese herausragenden Spieler scheinen beim BVB zu fehlen und die Talente kennt Tullberg zur Genüge.

  • Nein, natürlich weiß man es nicht. Aber der Versuch mit Terzic jemanden aus der zweiten Reihe zu nehmen, der ging jetzt auch nicht wirklich auf. Gut, die Frage ist, welcher Trainer nach Klopp ging das so wirklich. Da wird man gewiss Tuchel aufzählen können, der Rest, so lala. Der Fokus/Druck als Cheftrainer ist zudem gewiss auch noch ein anderer als bei der Jugendmannschaft.


    Letztendlich ist der BVB als Dauerzweiter eingeplant. Das muss der Trainer, der kommt, dann auch wieder schaffen. Außer es gibt einen wirklich mal radikalen Umbruch. Dann sind auch schlechtere Ergebnisse denk- und aushaltbar. Wenn man so einenJugend-Umbruch plant, wäre das mit einem Jugendtrainer gewiss sinnig. Aus der Jugend irgendwelche Cans, Brandts und Adeyemis zu trainieren, ich weiss nicht, ich würde da eher meine Zweifel haben :)

  • Und zu Mislintat gab es auch keine Meinung

    Hab ich eifnach keine Meinung zu, weil keine Ahnung ;)


    Wobei ich auch keine Ahnung hätte, wer das Traineramt übernehmen könnte/sollte. Vielleicht mal jemand, mit dem wenigtens die Schlagzeilen witzig wären? Labbadia isz um Beispiel frei :mrgreen:

  • Naja, Sahin soll für die Offensive zuständig sein und Bender für die Defensive - beides hat sich seit der Rückrunde nicht wirklich verbessert. Aber jetzt hat man einen Einwurftrainer verpflichtet. Ja, auch Klopp hat schon mit ihm gearbeitet, aber wie unkreativ muss man sein, um sowas zu benötigen. Freistoß und Eckball verstehe ich ab EINWURF???